Was die meisten über L-Glutamin nicht wissen!

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Was die meisten über L-Glutamin nicht wissen!

Noch immer denken viele Sportler und Athleten, dass L-Glutamin und L-Glutaminsäure die gleiche Bedeutung haben.

Diese Annahme ist aber grundsätzlich falsch und kann im schlimmsten Fall sogar gefährlich werden. Zwar sind sich beide Stoffe chemisch relativ ähnlich, dennoch gibt es gravierende Unterschiede, die Du auf jeden Fall beachten solltest!

Unterschiede und chemische Zusammenstellungen

Glutamin-Synthetase: So wird der komplizierte Vorgang bezeichnet, bei dem im Körper Glutamin gebildet wird.

Notwendig dafür sind zwei Komponenten: Die Glutaminsäure und Adenosintriphosphat, kurz ATP, das während dieses Prozesses verbraucht wird.

L-Glutamin und L-Glutaminsäure

Dabei solltest Du wissen, dass unsere Proteine jeweils alle aus einer ganz unterschiedlichen Zusammensetzung der verschiedensten Aminosäuren bestehen und Glutamin aber in fast jedem Protein vorkommt.

Die enorme Bedeutung dieses Stoffes lässt sich daran sehr gut erkennen. Besonders der Dünndarm ist auf eine gute und ausreichende Glutaminversorgung angewiesen.

L-Glutamin ist mit einem Anteil von rund 20 Prozent immerhin der wichtigste und größte Bestandteil im körpereigenen Speicher an unterschiedlichen Aminosäuren.

Was du garantiert nicht wusstest!

Glutaminsäure kann in einer sehr hohen Konzentration als Nervengift wirken!

Damit dies im Körper nicht passiert, schützt er sich eben durch die beschriebene Umwandlung davor. Glutaminsäure als Nahrungsergänzungsmittel ist also nur sehr bedingt und bis zu einer bestimmten Grenze empfehlenswert, Du solltest reines Glutamin also auf jeden Fall bevorzugen!

Glutamin: Welche Rolle spielt dieser Stoff?

Wie schon erwähnt, ist Glutamin eine nicht essenzielle Aminosäure, die der Körper selbst produzieren kann.

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Ganz vereinfacht ausgedrückt: L-Glutamin wird aus Glutaminsäure gebildet, und zwar durch die Aufnahme von Ammoniak. Dies geschieht hauptsächlich in den Nieren, im Gehirn, in der Lunge und in der Leber. Wie Du Dir sicherlich denken kannst, spielt Glutamin somit also eine sehr große Rolle bei der Entgiftung der Nieren.

Außerdem soll Glutamin das Zellvolumen vergrößern können, was dann natürlich zu einer vermehrten Bildung von Proteinen und Glykogen führt: eine Reaktion, die für jeden Bodybuilder, Sportler und Trainierenden natürlich äußerst erwünscht ist.

L-Glutamin Speicher leer?

Trotzdem kann es besonders in Stresssituationen oder bei extrem starker Belastung nach einem anstrengenden Training dazu kommen, dass eben nicht genügend L-Glutamin vom Körper produziert wird. Obwohl die oben erklärte Synthetase für den Körper generell zwar kein Problem darstellt, können eben bestimmte Phasen in Deinem Leben zu einer Unterversorgung führen.

Vor allem bei Krankheiten, Unfällen oder Infektionen wurde schon häufig ein rapider Abfall des lebenswichtigen Stoffes L-Glutamin beobachtet. Auch Verbrennungen können auf diese Weise recht gefährlich werden, denn laut aktuellen Studien und Untersuchungen hat sich bereits öfter gezeigt, dass beispielsweise gerade die Zellen des Immunsystems auf eine ausreichende und regelmäßige Versorgung von Glutamin absolut angewiesen sind.

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Wenn Du zudem bedenkst, wie schnell sich die Zellen des Körpers manchmal vermehren, kannst Du diesen Zusammenhang sicherlich gut verstehen!

Wenn Du dann noch womöglich besonders hart trainierst oder eine strenge Diät hältst, musst Du schlimmstenfalls mit einer extremen Glutaminarmut in Deiner Muskulatur rechnen.

Je nach persönlicher Situation kann dieser Abfall sogar bis zu 50 Prozent betragen: eine fast schon beängstigende Zahl!

 

Damit es auch bei einer solchen Situation nicht zu einer Mangelerscheinung kommt, kann Glutamin dem Körper ganz leicht und sicher in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden.

Glutamin zur Steigerung der Leistungsfähigkeit

Da der Körper in bestimmten Stresssituation Glutaminsäure nicht mehr in ausreichender Menge in L-Glutamin umwandeln kann, ist es natürlich für einen hart trainierenden Sportler immens wichtig, für eine regelmäßige Zufuhr zu sorgen. Dabei sollten beide Stoffe auf keinen Fall verwechselt werden, denn die künstliche Aufnahme von Glutaminsäure kann, wie bereits angedeutet, zu einem regelrechten Risiko werden.

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Sicherlich hast Du bereits auf einigen Inhaltsangaben oder Proteinpackungen die Bezeichnung Glutaminsäure gelesen: Hier ist auf jeden Fall Vorsicht geboten!

L-Glutamin ist zur Steigerung Deiner persönlichen Leistungsfähigkeit wesentlich sinnvoller, da es nicht nur enorm effektiv ist, sondern Dein Körper gerade bei einer hohen Belastung auf jeden Fall darauf angewiesen ist.

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